HRV Messungen mit Brustgurt – wie gut ist die Datenqualität im Vergleich zum EKG?

Lange Zeit waren Brustgurte ausschließlich zum Pulsmessen während des Trainings im Einsatz. Zu erfahren wie´s mit der eigenen Herzfrequenz sonst so aussieht, vor allem auch im Schlaf, war mit Brustgurten mühsam und unbefriedigend. Zu „sperrig“ war das Material, zu viele „Messaussetzer“ die Folge, zu verwirrend das „Flickwerk“ an Auswertungen.

Mittlerweile sind die Gurte keine Gurte mehr, sondern angenehm zu tragende Stoffbänder die man nach wenigen Minuten gar nicht mehr wahrnimmt am Körper. Der damit erzielte permanente Hautkontakt ermöglicht so auch einwandfreie Messbedingungen rund um die Uhr.

Grund genug, die Sache mal genau unter die Lupe zu nehmen. Wir haben eine Reihe von Parallelmessungen durchgeführt und dabei den neuen H10 Brustgurt von Polar mit unserem Mini-EKG verglichen. Ergebnis: Offensichtlich liefert der Textilgurt mit seinen nunmehr vier eingearbeiteten Elektroden wirklich exzellente Ergebnisse, ja sogar bessere als das EKG mit Klebeelektroden.


Die Messung mit 22:30h Dauer und 3,72% Artefaktrate wurde mit dem Mini-EKG durchgeführt, jene mit 22:34h und 1,61% Artefaktrate mit dem Polar H10 Brustgurt.
 

Abb.: Messung mit dem Mini-EKG
 

Abb.: Messung mit dem Polar H10 Brustgurt
 

Logische Konsequenz für uns: wir haben die Upload-Funktion von Brustgurt-Daten noch einfacher gemacht. Mit zwei Mausklicks kann man die Daten seiner Brustgurt-Messungen hochladen und erhält sofort die Ergebnisse von „My Autonom Health Premium“ und bzw. oder „My Autonom Sports“.

Mit dieser Innovation kann nun jeder Besitzer eines Brustgurts auf dieselbe HRV-Technologie wie die Formel 1 zurückgreifen – und das bereits für 16,90 Euro pro Monat (unbeschränkte Anzahl von Messungen).

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