Herbstdepression – Kann man haben, muss man aber nicht!

 Der Herbst ist da. Und damit manchmal auch die depressive Verstimmung.

Manchmal bekommt man das Gefühl: Je mieser das Wetter, desto mieser die Laune vieler Menschen.  Vor allem zu Herbstbeginn. Doch woran liegt das? Es wird geschätzt, dass etwas mehr als 10% der ÖsterreicherInnen an einer saisonal-affektiven Störung (auch als Herbst- bzw. Winterdepression bekannt) leiden. Nun stellt sich die Frage: Was können wir dagegen tun?

 

Dass unsere Psyche auch auf das Wetter reagieren kann, ist schon längst bekannt. Insbesondere im Herbst und Winter, wenn die Tage kürzer und dünkler und die Wolken grauer werden, kommen wir oft in eine leicht melancholische Stimmung. Begleitet wird diese depressive Stimmung durch ein vermehrtes Schlafbedürfnis und Antriebslosigkeit. Bei Anhalten dieser Symptome, gerade im Herbst und Winter, spricht man von einer saisonal-affektiven Störung (Seasonal Affective Disorder – SAD).  Deshalb kennen viele diesen Zustand auch als Herbst- bzw. Winterdepression. Bei vielen Menschen korreliert der Schweregrad der Herbstdepression mit dem Verlangen nach Süßigkeiten. Doch es gibt auch immer Alternativen zu Süßigkeiten, die das Wohlbefinden steigern können.

Bewegung

Trotz des immer schlechter werdenden Wetters, kann man viel für seine Stimmung tun. Wer Sport treibt und sich regelmäßig bewegt, der ist bereits auf dem richtigen Weg. Bewegung, insbesondere Sportarten wie Joggen oder Schwimmen, bewirken die Freisetzung von verschiedenen Botenstoffen in unserem Körper, die unter anderem auch eine positive Wirkung auf unsere Stimmung haben. Daher tut man nicht nur seinem Körper, sondern auch seiner Seele einen Gefallen, indem man sich auspowert. Sagt der Herbstdepression den Kampf an!

Sonnenlicht

Darüber hinaus kann man trotz der immer kürzeren Tage jeden Moment nutzen, um bei schönem Wetter in die Sonne zu gehen. Vielen Studien zufolge, führen bereits 15 Minuten Sonnenlicht am Tag zu einer ausreichenden Produktion von Vitamin D im menschlichen Körper. Wenn man diese 15 Minuten dafür nutzt, sich in der Sonne zu bewegen, kann man sich sehr oft in eine bessere Stimmung bringen. Wer von uns hat noch nicht die  Farbenvielfalt an einem sonnigen Tag im Herbst genossen? Letztendlich stellt Bewegung in der Natur, vor allem bei schönem Wetter, eine der sieben Säulen der Gesundheit laut Alfred Lohninger, dem Gründer der Autonom Health GmbH und Wiener Chronomediziner.

Tageslicht

Sollte all dies jedoch wenig Verbesserung in der Stimmungslage nach sich ziehen, so kann man sich mit einer Tageslichtlampe mehr Licht leisten. Das durch die Lampen produzierte, für viele Menschen optisch etwas gewöhnungsbedürftige Licht, kann Ihnen helfen, die Symptome einer Herbstdepression zu mildern. Dies liegt daran, dass der UV-B Anteil des Lichts für die Produktion von Vitamin D verantwortlich ist. Dieses Vitamin reguliert nicht nur den Knochenaufbau, sondern auch zahlreiche andere Vorgänge in unserem Körper und sorgt für unser Wohlbefinden auch.

Tagesstruktur

Als letzter Tipp empfehlen wir Ihnen, Ihren Tag genau zu strukturieren. Denn auch wenn man sich nach einem langen Arbeitstag ein Mittagsschläfchen gönnen will, ist eine Beibehaltung der Tagesstruktur in dieser etwas dunkleren Jahreszeit sehr wichtig. Jegliche Veränderungen des Tagesrhythmus können sich in dieser Jahreszeit auf Ihre Stimmung auswirken. Und wer von uns möchte nach einem schlaflosen Wochenende am Montag früh in die Arbeit gehen, wenn man doch in seinem Bett bequem liegen könnte? Aus diesem Grund ist es wichtig während dieser Jahreszeit einen möglichst strukturierten Tagesablauf einzuhalten, damit man sich die Müdigkeit am Beginn der Woche erspart.

Herzratenvariabilität by Autonom Health

 

lebensfeuer

Abb.: HRV-Spektrogramm

 

Haben Sie bereits Anzeichen einer depressiven Verstimmung an sich entdeckt? Machen Sie doch eine HRV-Messung bei einem unserer zertifizierten HRV-Professionals oder Partner und finden Sie heraus, wie es um Sie steht. Oder messen Sie sich einfach selbst mit „My Autonom Health„. Erkennen Sie die Höhen und Tiefen in Ihrem Tagesablauf. Dies ist insbesondere in den kalten Jahreszeit wichtig, um wichtige Ressourcen zu identifizieren und das Lebenfeuer stark brennen zu lassen. Nur so können Sie möglichst gut gelaunt durch den Herbst und Winter gehen und sich auf jeden neuen Tag freuen. Auch wenn er kurz und das Wetter trüb ist. Denn jeder Tag stellt eine neue Chance, um etwas Neues zu tun, sowohl für sich selbst, als auch für Andere.

 

Sollte die Herbst- bzw. Winterdepression anhalten, dann sollten Sie sich auch fernab der HRV professionelle Hilfe suchen und eventuell in einer Therapie abklären, wie es um Sie steht.

 

Ihr AutonomHealth Team

 

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